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HERBSTGEDICHT

DER WIND STREICHT ÜBER DEIN HAAR
NEUES KOMMT – WO ALTES WAR
BLÄTTER FALLEN VOM HIMMEL HERUNTER
HEUTE WIRD ALLES ERSTE SPÄTER MUNTER

REGENTROPFEN ANS FENSTER PRASSELN
MAN HÖRT DRAUSSEN EIN LAUTES RASSELN
MAN SIEHT WOLKEN DIE SONNE VERDECKEN
ODER DIE SONNE HINTER WOLKEN VERSTECKEN

IST DAS DER HERBST DEN ALLE SO LIEBEN
SIE WÄREN GERNE ZU HAUSE GEBLIEBEN
DER HERBST FRAGT NICHT OB DIE ZEIT IST OK
ER BRAUST HEREIN UND MACHT PLATZ FÜR SCHNEE

FRAGT NICHT OB VERÄNDERUNG AUCH GEWOLLT
DER EIN ODER ANDERE SITZT SCHON UND SCHMOLLT
DAS WETTER WIRD SCHLECHT – DIE LAUNE AUCH
VIELE HABEN EIN KRIBBELN IM BAUCH

DOCH NACH JEDEM TIEF GEHT’S WIEDER RAUF
SO IST DIE NATUR – SO IST DER LAUFE
BEHALTEN IM HERZEN EINE ZUVERSICHT
NACH JEDER DUNKELHEIT KOMMT LICHT


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